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Abrechnung

E-DI wendet monatliche Akontozahlungen an. Beim Garanttarif bedeutet das, dass auf Basis Ihrer Angaben und der vom Netzbetreiber übermittelten Daten Ihre voraussichtlichen Jahreskosten errechnet und auf 12 gleiche Akkontozahlungen aufgeteilt werden. Beim Floattarif wird ihr vom Netzbetreiber übermittelter, voraussichtlicher Jahreverbrauch durch 12 geteilt und mit dem aktuellen Monatspreis bewertet.

Die monatliche Akontozahlungen werden in voller Höhe auch dann in Rechnung gestellt, wenn der Vertragsbeginn nicht auf den Monatsersten fällt. Im äußersten Fall kann zB bei Vertragsbeginn am 30.4. das April-Akkonto in voller Höhe in Rechnung gestellt werden. Bei der Jahresabrechnung wird dann ohnedies die Summe der Akontozahlungen dem Sollbetrag gegenüber gestellt.

Prinzipiell erfolgt die Akontozahlung zur Monatsmitte des laufenden Monats.
Das Erstakonto bei Neuanlagen kann auch zu Monatsende oder erst im Folgemonat zur Monatsmitte (dann gemeinsam mit dem Akkonto des Folgemonats) erfolgen (je nach Lieferbeginndatum).
Durch den Andruck des betreffenden Monats und der Produktart Strom oder Gas in der Buchungszeile am Kontoauszug ist eine einfache Zuordnung möglich.

Das hängt zu einem Gutteil von den Gepflogenheiten des lokalen Netzbetreibers ab. Dieser hat gewisse Zyklen, wann Ihr Zähler abgelesen und damit der Jahresverbrauch ermittelt wird. Die Daten werden an uns weitergeleitet und bilden die Basis für  unsere Jahresabrechnung. Wenn Sie beispielsweise bisher im Oktober Ihre Jahresabrechnung bekamen, so wird das - soferne der Netzbetreiber seine Zyklen nicht ändert - weiterhin so sein. Es könnte sein, dass Ihre erste Jahresabrechnung aus dem Zusammenspiel von Wechselstichtag und Abrechnungszeitpunkt kein volles Jahr umfasst. Auf der Rechnung wird der Abrechnungszeitraum deutlich ausgewiesen.

Wir errechnen die Kosten, die im Abrechnungszeitraum angefallen sind und stellen dem Ihre Akkontozahlungen gegenüber. Daraus ergibt sich entweder ein Guthaben oder eine Nachforderung.

Aus erkennbaren Veränderungen im Verbrauchsverhalten, dem bisherigen Jahresverbrauch und den Verkaufspreisen wird die neue Akkontozahlung berechnet.

Durch die gesetzliche Trennung von Netzbetreiber und Lieferanten wird es prinzipiell notwendig, dass beide Unternehmen Rechnungen an Sie legen.
Konzernverbundene Unternehmen wenden häufig das sogenannte Vorleistungsmodell an, bei dem die Netzrechnung zuerst an den Lieferanten gelegt wird und dieser eine gemeinsame Rechnung für Netz und Energie an den Kunden ausstellt.

Die Netzgebühren sind als Fixpreise verordnet, daher ändern sich diese bei einem Lieferantenwechsel nicht.
Uns erscheint es transparenter und einfacher, die Energielieferung (die dem freien Wettbewerb unterliegt), auf einer eigenen Rechnung auszuweisen - damit wird die Einsparung leicht erkennbar.

Die Konsumentenschutzvereinigungen und die Regulierungsbehörde E-Control haben sich in den letzten Jahren sehr für die getrennte Rechnungslegung eingesetzt.

Das typische Verbrauchsverhalten bei Gas und Strom unterliegt saisonalen Schwankungen. Beim Gas noch ausgeprägter als beim Strom, daher hier am Beispiel Gas erklärt.

Der Gasverbrauch eines typischen Privathaushalts verteilt sich im langjährigen Durchschnitt im österreichischen Donauraum etwa nach folgender Darstellung auf die einzelnen Monate. Während im Dezember und Jänner über 17% des Jahresverbrauchs in einem Monat anfallen, sind es im Sommer oft nur 1-2% pro Monat. Anders ausgedrückt: in den 6 Monaten von Oktober bis März werden über 80% des Jahresbedarfs verbraucht, während es von April bis September unter 20% sind.

Ihre monatlichen Teilzahlungsbeträge werden jedoch in der Regel konstant in der Höhe eines Zwölftels (=8,33%) Ihres Jahresverbrauchs vorgeschrieben und abgebucht.

Wenn wir nun annehmen, Sie werden im April Kunde bei E-DI, dann errechnen wir Ihren monatlichen Teilzahlungsbetrag aus den vom Netzbetreiber angegebenen Jahresverbrauch, bewertet mit Ihrem Tarif und in 12 gleiche Teilbeträge aufgegliedert.

Wenn nun der Netzbetreiber Ihren Zähler z.B. im September abliest, legen wir nach Vorliegen der Daten die „Jahresabrechnung“ – die in diesem Fall nur ca. 6 Monate umfasst. Ihr Verbrauch im Abrechnungszeitraum beträgt nur rund 20% des Jahresverbrauchs, Sie haben aber 6 Teilzahlungsbeträge geleistet (50% der voraussichtlichen Jahresenergiekosten). Sie bekommen eine Gutschrift, freuen sich und denken sich insgeheim, dass die bei E-DI wohl nicht rechnen können.
Noch mehr erstaunt Sie, dass sich die neue Akontovorschreibung von der bisherigen kaum unterscheidet. Das bestärkt Sie in Ihrer Ansicht, dass die bei E-DI wirklich nicht rechnen können.

Nach dem nächsten Winter, sagen wir Ende März ziehen Sie in eine neue Wohnung und bekommen die Endabrechnung mit einer unangenehmen Überraschung: Sie müssen einiges nach zahlen. Sie erinnern sich an den Herbst, also ehrlich: einmal verrechnen die zu viel und einmal zu wenig, die bei E-DI haben ja wirklich keine Ahnung. Sie greifen zum Telefon und wollen Ihrem Ärger Ausdruck verleihen.

Aber halt, was ist passiert? Ach ja richtig, Sie haben zwischen Oktober und März 80% Ihres Jahresbedarfs verbraucht, aber nur 50% der voraussichtlichen Kosten über die Teilzahlungsbeträge beglichen. Die Nachzahlung ist nur die logische Konsequenz aus dem saisonal unterschiedlichen Verbrauchsverhalten, während die Teilzahlungsbeträge gleichförmig über das Jahr verteilt werden. Diese Methode ist in Mitteleuropa bei den meisten Versorgern Standard und gibt bei längeren Betrachtungszeiträumen keinen Anlass zur Kritik.

Erst bei dem Zusammenspiel aus Versorgerwechsel, einem in Relation dazu ungünstigen Monat der Zählerablesung und vielleicht einem Wohnungswechsel, wie in unserem konstruierten Beispiel mit einem eher kurzen Durchrechnungszeitraum kommen diese Unterschiede zwischen Verbrauchsverhalten und geleisteten Teilzahlungsbeträge zum Tragen.

Die Jahresabrechnung oder auch die Schlussrechnung im Falle eines Auszugs berücksichtigt immer den tatsächlichen Verbrauch im Abrechnungszeitraum und stellt die effektiv angefallenen Kosten den geleisteten Teilzahlungsbeträgen gegenüber. Die Differenz ergibt dann je nach Situation eine Gutschrift oder eine noch zu leistende Nachzahlung.

Auf der Energierechnung gibt es drei große Komponenten:

1) Die Handelsware Energie - das ist jenes Produkt, das wir als Lieferant bzw. Versorger für Sie beschaffen und bereitstellen. Darin liegt für Sie der Preisvorteil beim Lieferantenwechsel.

2) Das Netznutzungsentgelt oder auch Netzgebühr genannt - vergütet dem Netzbetreiber seine Aufwendung für die Errichtung, Bereitstellung, Ausbau, Wartung und Betrieb der Übertragungsgnetze (Leitungen, Umspannwerke, Trafostationen usw.). Dieses ist per Verordnung durch Fixpreise (zum Teil verbrauchsabhängig, zum Teil leistungsabhängig, zum Teil als Pauschale) festgelegt. Darüber hinaus kommen Messentgelte, Netzzutritts- und Netzbereitstellungsgebühren, sowie beim Strom das Netzverlustentgelt zur Anwendung.

3) Steuern und Abgaben - werden entsprechend gesetzlicher Regelungen mit Ausnahme der Umsatzsteuer derzeit vorwiegend vom Netzbetreiber eingehoben.

Haben Sie bisher Netz- und Energiekosten gemeinsamen verrechnet bekommen, waren all diese Komponenten in der Rechnung enthalten. Die Nachvollziehbarkeit der Kosten für die Ware Energie und damit der Vergleich zu anderen Anbietern war dadurch erschwert.

Von den drei großen Komponenten des Energiebezugs - Handelsware Energie, Netznutzungsentgelt und Steuern bzw. Abgaben - finden Sie auf der e-di Rechnung im Wesentlichen nur mehr die erste Komponente: Die reine Ware Energie (Strom oder Gas).

Diese unterteilt sich in die verbrauchsabhängige Komponente - also den Verbrauchspreis in Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) und die Servicepauschale (früher "Grundpreis" genannt) in Euro pro Monat.

Die verbrauchsabhängige Komponente ergibt sich aus der Differenz der aktuellen und der letztjährigen Zählerablesung bzw. dem Zählerstand zum Zeitpunkt des Lieferantenwechsels multipliziert mit dem gültigen Verbrauchspreis.
Bei Gas kommen Umrechnungsfaktoren zur Anwendung.
Beim Floattarif erfolgt die Aufteilung des Jahresverbrauchs auf die Monate entsprechend der gesetzlichen Vorgaben mittels des vom Netzbetreiber zugewiesenen Standardlastprofils.

Die Servicepauschale (früher "Grundpreis" genannt) dient zur Abdeckung der administrativen Aufgaben des Versorgers.

Nein.

Die Tarifstruktur ist übersichtlich, einfach und klar aufgebaut. Bundesweite gesetzliche Zuschläge oder Abgaben, die vom Lieferanten eingehoben werden müssen, sind im Energiepreis enthalten - natürlich auch die kalkulatorischen Mehraufwendungen gemäß §19 Ökostromgesetz.

Für Wien muss die Gebrauchsabgabe auch vom Stromlieferanten bzw. Gasversorger eingehoben und separat ausgewiesen werden. Diese wird an die Stadt Wien abgeführt.

Die Preisblätter finden Sie im Menü Produkte oder unter Info/FAQ - Downloads

Die Einzugsermächtigung ist für Sie und für uns der einfachste und günstigste Weg des Zahlungsverkehrs.

Einfach für Sie, denn einmal erteilt, brauchen Sie sich nicht mehr um die fristgerechte Überweisung der monatlichen Akkontobeträge oder der Endabrechnungssumme zu kümmern. Dadurch werden Zahlungsfristen oder Mahnspesen vermieden.

Günstig für Sie, denn wir geben den Kostenvorteil gerne in Form von günstigen Energiepreisen an Sie weiter.

Einfach für uns, denn wir können dieses Verfahren automatisieren.

Günstig für uns, denn wenn Sie von unseren Vorteilen überzeugt sind, dann erzählen Sie das vielleicht einer Freundin / einem Freund, die / der die Vorteile von schlaustrom auch kennenlernen möchte...

Ihre diesbezüglichen Widerrufsrechte sind konsumentenfreundlich gesetzlich geregelt.

Die Einzugsermächtigung wird von uns bereits in Form des künftig europaweit einheitlichen SEPA-Lastschriftmandats durchgeführt.

Die SEPA-Lastschrift ist der Ansatz zur beinahe europaweiten Vereinheitlichung des Lastschriftverfahrens.
Durch das SEPA-Lastschriftmandat wird der Zahlungsempfänger ermächtigt, fällige Rechnungsbeträge vom Zahlungspflichtigen einzuziehen. Gleichzeitig wird auch die Bank des Zahlungspflichtigen mit der Einlösung der Lastschrift beauftragt.
Das SEPA-Lastschriftmandat ist demnach grundsätzlich mit der in Österreich bekannten Einzugsermächtigung vergleichbar, erfüllt aber zugleich eine Doppelfunktion.
Neu ist dadurch die obligatorische Verwendung von IBAN und BIC anstelle von Kontonummer und Bankleitzahl. IBAN und BIC finden Sie z.B. auf einem Kontoauszug oder meistens auf der Rückseite Ihrer Bankomat- oder Bankkarte.

Die gesetzlichen Zuschläge, Abgaben, Förderbeiträge basieren auf folgenden Regelwerken (die Preisangaben entstammen den Gesetzes- bzw Verordnungstexten und sind exklusive USt. Angegeben).

Ökostromgesetz §45 normiert:

(1) Von allen an das öffentliche Netz angeschlossenen Endverbrauchern ist eine Ökostrompauschale in Euro pro Zählpunkt gemäß § 5 Abs. 1 Z 25 zu leisten, die von den Netzbetreibern in Rechnung zu stellen und gemeinsam mit dem jeweiligen Netznutzungsentgelt von den an ihren Netzen angeschlossenen Endverbrauchern einzuheben ist.

[…]
(4) Für die dem Kalenderjahr 2014 folgenden Jahre hat der Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend die für die einzelnen Netzebenen geltenden Ökostrompauschalen alle drei Jahre mit Verordnung neu festzusetzen. [...]
Die darauf basierende Ökostrompauschale-Verordnung 2018 normiert:
§1. Die von allen an das öffentliche Netz angeschlossenen Endverbrauchern gemäß § 45 Abs. 1 ÖSG 2012 zu entrichtende Ökostrompauschale beträgt für die Kalenderjahre 2018 bis einschließlich 2020: […] .für die auf der Netzebene 7 angeschlossenen Netznutzer 28,38 Euro.

Ökostromförderbeitragsverordnung 2018 normiert:

§1. Der von allen an das öffentliche Netz angeschlossenen Endverbrauchern gemäß § 48 Abs. 1 ÖSG 2012 zu entrichtende Ökostromförderbeitrag wird für das Kalenderjahr 2018 mit 24,58% des österreichweit durchschnittlichen, je Netzebene zu entrichtenden Netznutzungs- und Netzverlustentgelts gemäß der Verordnung der Regulierungskommission der E-Control, mit der die Entgelte für die Systemnutzung bestimmt werden, festgelegt.

Für die Netzentgeltkomponente Netznutzungsentgelt (Leistung) gelten für das Kalenderjahr 2018 folgende Beträge:

auf der Netzebene 7 (gemessene Leistung)  10,850 Euro/kW
auf der Netzebene 7 (unterbrechbar) 0 Euro/kW
auf der Netzebene 7 (nicht gemesse Leistung) 7,730 Euro/Zählpunkt
 

Für die Netzentgeltkomponente Netznutzungsentgelt (Arbeit) gelten für das Kalenderjahr 2018 folgende Beträge:

auf der Netzebene 7 (gemessene Leistung) 0,610 Cent/kWh
auf der Netzebene 7 (unterbrechbar) 0,654 Cent/kWh
auf der Netzebene 7 (nicht gemesse Leistung) 1,071 Cent/kWh
 

Für die Netzentgeltkomponente Netzverlustentgelt gelten für das Kalenderjahr 2018 folgende Beträge:

 auf der Netzebene 7  0,043 Cent/kWh
 
Elektrizitätsabgabe
Die Elektrizitätsabgabe wird vom Netzbetreiber bei jedem Stromkunden eingehoben und als monatliche Bundesabgabe an das Finanzamt überwiesen.Sie beträgt 1,50 Cent/kWh (exkl. USt). Gesetzliche Grundlage: Elektrizitätsabgabegesetz

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